Digital resources in the Social Sciences and Humanities OpenEdition Our platforms OpenEdition Books OpenEdition Journals Hypotheses Calenda Libraries OpenEdition Freemium Follow us

Komplexe Workflows intuitiv gestalten: Einstieg in das Visual Programming Tool Orange Data Mining

Werner Scheltjens
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
09.07.2026
14:00 – 15:30 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62230998682
Passwort: 7^RXgm

Teilnehmende downloaden bitte im Vorfeld die passende Version von Orange Data Mining: https://orangedatamining.com/download/

Orange Data Mining ist ein Open-Source-Tool, das den Einstieg in Datenanalyse, Text Mining und maschinelles Lernen ohne Programmierkenntnisse ermöglicht. Über eine visuelle Oberfläche lassen sich komplexe analytische Workflows per Drag-and-Drop zusammenstellen: Einzelne Bausteine – sogenannte Widgets – werden miteinander verbunden und bilden so transparente, nachvollziehbare Verarbeitungsketten. Das Spektrum reicht von klassischen Data-Mining-Verfahren über die Analyse von Textkorpora bis hin zur Arbeit mit Image Embeddings. Das Praxislabor bietet einen praxisnahen Einstieg in die Arbeit mit Orange mit speziellem Fokus auf die Anwendung in der historischen Forschung. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlogik des Visual Programming erkunden die Teilnehmenden die Benutzeroberfläche und bauen eigenständig erste Workflows auf. Dabei lernen sie, Daten zu laden, aufzubereiten, zu visualisieren und mit einfachen Verfahren des maschinellen Lernens auszuwerten. Vorkenntnisse im Programmieren sind nicht erforderlich. Das Angebot richtet sich an Studierende, Promovierende und Forschende, die einen niedrigschwelligen Zugang zu datengestützten Analysemethoden suchen.

GND-Forum Humanities@NFDI

Ein spannendes, abwechslungsreiches und klar interaktives Programm erwartet Sie auf dem GND-Forum Humanities@NFDI am 23. und 24. Juni in der schönen Universitätsstadt Göttingen!

Vernetzung GND und NFDI@Humanities

Die Gemeinsame Normdatei (GND) ist das führende kontrollierte Vokabular der Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum. 10 Millionen Normdaten zu Personen, Organisationen, Geografika, Sachbegriffen, Werken und Konferenzen alle vereint unter einem Dach. Die Nutzung der persistenten Identifier macht Ihre Forschungsdaten und Metadaten zu Ihren Publikationen, Sammlungen und anderen Ressourcen sichtbarer im Netz und stellt im Sinne von Linked Data Verbindungen zu anderen Ressourcen her. Daher empfehlen auch alle NFDI-Konsortien der Humanities die Nutzung der GND nicht zuletzt im Sinne der FAIR DATA Principles. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie kann ich vorgehen, um die GND zu nutzen; passt die GND für meine Bedarfe oder wie unterstützen die Konsortien mich bei der Verwendung der GND, dann ist das GND-Forum Humanities@NFDI genau der richtige Startpunkt für Ihre Recherche. Aber auch wenn Sie die GND schon kennen, dann erfahren Sie auf dem GND-Forum den aktuellesten Stand zu den Entwicklungen der GND Nutzung in den Konsortien und können sich aktiv mit Ihren Anregungen und Bedarfen in die Diskussion einbringen. Und sollten Sie zu der Gruppe gehören, die sich Gedanken machen, wie die jeweilige Infrastruktur der Humanities@NFDI noch besser miteinander verzahnt werden können, dann freuen wir uns auf Ihre Diskussionsbeiträge auf dem GND-Forum in Göttingen. 

Sie können sich noch kostenlos anmelden und Teil der lebendigen GND-Community @NFDI werden.

Diese drei Programmteile haben wir für Sie vorbereitet:

  • Teil 1: Der Parcours der Tools & Anwendungen: Welche Tools und Anwendungen stehen Ihnen zur Verfügung, wenn Sie mit der GND arbeiten wollen? Wir stellen Ihnen gleich ein ganzes Dutzend vor!
  • Teil 2: Der Entitätstypen Fischbowl: Welche Entätstypen bietet die GND und wie die Bedarfe der NFDI Community in das System integriert werden?
  • Teil 3: Das Strategie Pow Wow: Wie können die Humanities@NFDI die GND und die daran geknüpften Services als lingua Franca für sich optimal für eine übergreifende Infrastruktur nutzen?

Entnehmen Sie bitte Details zum Ablauf und den Mitwirkenden der Eventseite.

Historische Karten mit Qgis erstellen und publizieren

Katrin Moeller
Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt
25.06.2026
13:00 – 15:00 Uhr
https://us02web.zoom.us/j/8335618102

Benötigt wird das Programm: https://qgis.org/
Alle Dateien werden hier zwei Tage vor der Veranstaltung abrufbar sein.

Webservices und Geodatenportale schaffen heute wichtige Grundlagen für die Nachnutzung moderner räumlicher Daten. Freie Lizenzen ermöglichen einen schnellen Zugriff und eine digitale Visualisierung, weshalb räumliche Analysen in den Digital Humanities zunehmend an Bedeutung gewinnen. Projekte zur Georeferenzierung historischer Karten und zur Modellierung historischer Raumbeziehungen nehmen zu, stellen ihre Daten jedoch nicht immer offen bereit. Mit der Open-Source-Software QGIS steht seit 2002 ein leistungsfähiges Werkzeug zur eigenständigen Verarbeitung und Präsentation räumlicher Informationen zur Verfügung. Der Workshop vermittelt anhand eines Beispiels die Georeferenzierung historischer Karten, die Erstellung eigener Layer, Datenanbindung und Analyse. Abschließend werden Fragen der Dokumentation, Publikation in Forschungsdatenrepositorien sowie Qualitätskriterien und Herausforderungen bei der Nachnutzung historischer Geodaten diskutiert.

Virtuelle Vortragsreihe: Zeitzeugenschaft / Geschichtsbilder / Deutungsmacht. (Wie) verändert KI unser Verständnis der Vergangenheit?

Juni – Oktober 2026, jeweils Donnerstag, 13-14 Uhr
die Einwahldaten werden nach
der Anmeldung verschickt

kontakt@igdj-hh.de

Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und Professur für Digital Humanities und
hybride Bildungs- und Kommunikationsräume an der Universität und Fachhochschule Erfurt

Veranstalterinnen: Nina Brolich (Erfurt), Helena Geibel (Hamburg), Anna Menny (Hamburg), Anna
Neovesky (Erfurt)


Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern grundlegend, wie wir
Vergangenheit erforschen und verstehen. Durch die automatische Auswertung riesiger Datenmengen, Mustererkennung in Texten und Bildern sowie die Erzeugung von Inhalten eröffnen sich neue Formen der Wissensproduktion und wandelt sich unser Quellenverständnis. Der Einsatz von KI erfordert neue Formen der Quellenkritik und ein Bewusstsein für Grenzen und Macht algorithmischer Systeme.
Im Rahmen der Vortragsreihe sollen verschiedene Aspekte betrachtet werden: KI und Holocaust Education, Potenziale des Machine Learning bei der Analyse von Emotionen in Selbstzeugnissen zum Holocaust, der Einsatz von KI bei der Strukturierung historischer Forschungsdaten sowie KI-generierte Bilder im Kontext jüdischer Geschichte und des Holocaust auf Social Media.
Leitend sind dabei die Fragen: Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich für die Wissensproduktion? Wie verändert sich unser Quellenverständnis? Welche Herausforderungen und Gefahren entstehen? Wie verändern sich Geschichtsbilder und wie verändert sich unser Verständnis von Vergangenheit?


Donnerstag, 10. September 2026, 13-14 Uhr
Daniel Burckhardt (Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam)
Vom Archivkarton zum Datensatz: Die KI-gestützte Strukturierung der Erna Magnus Collection

Dieser Vortrag präsentiert einen innovativen Workflow der Digital Humanities: Es wird aufgezeigt, wie die Erna Magnus Collection des Leo Baeck Institute, rund 800 Karteikarten zu Hamburger Jüdinnen und Juden zwischen dem 18. und frühen 20. Jahrhundert, mithilfe eines offenen multimodalen Sprachmodells (LMM) automatisiert in einen semistrukturierten, maschinenlesbaren Datensatz transformiert wurde. Dieses Verfahren ermöglicht eine erste quantitative Auswertung des Bestandes. Darüber hinaus illustriert das Projekt prototypisch die „Datifizierung“ serieller Aktenbestände. Es zeigt das Potenzial, aber auch die Notwendigkeit und den Umfang kuratorischer Nacharbeit bei einer solchen KI-gestützten Quellenaufbereitung.

Daniel Burckhardt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam mit dem Forschungsschwerpunkt Digitalisierungsstrategie. Zugleich arbeitet er an dem DFG-geförderten Projekt „German History in Documents and Images“ am DHI Washington, Washington DC, mit und ist Mitglied in den Steuerungsgruppen von H-Soz-Kult und des DTA-Basisformats.


Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13-14 Uhr
Clara Mansfeld (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)
Bilder, die nie waren – Generative KI als Herausforderung für die historisch-politische Bildung

KI-generierte Fake-Bilder, die vermeintlich Szenen aus den nationalsozialistischen Lagern zeigen, fluten das Internet. Auch andere historische Epochen werden mit KI-generierten Visualisierungen reimaginiert. Die Motivlage hinter diesen Generierungen ist komplex. Der Impuls-Vortrag ordnet sie ein, beschreibt daraus entstehende Herausforderungen für die historisch-politische Bildung und fragt danach, wie wir zukünftig mit visuellen Leerstellen der Erinnerungskultur umgehen können.

Clara Mansfeld ist Mitarbeiterin in der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und dort in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zuständig für die strategische Weiterentwicklung und Koordinierung der digitalen Projekte sowie digitale Kommunikation. Zuvor hat sie bereits an verschiedenen anderen Gedenkstätten gearbeitet und war von 2017 bis 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Europäischen Kolleg der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie gehört zu den Mit-Initiator*innen des Offenen Briefes „Konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social-Media-Plattformen“.

“Wer weiß schon wo?” – Eine Einführung zur Identifikation, Erfassung und Systematisierung von historischen Ortsdaten

Tim Schubert, Sophie Döring, Felix Köther, Anne Purschwitz
11.06.2026
13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62989219561
Passwort: =ap3dz

Die Normierung historischer Ortsdaten ist eine zentrale Herausforderung der digital-geisteswissenschaftlichen Forschung. Da ein (deutschlandweit) übergreifendes historisches Ortsverzeichnis fehlt, erheben Projekte diese Daten meist aufwändig selbst. Angebote wie GeoNames, Wikidata oder die GND stoßen bei historischen Zuständen (z.B. Grenzänderungen oder Wüstungen) jedoch oft an ihre Grenzen. In diesem Online-Workshop stellen wir den Lösungsansatz der AG „Minimaldatensatz Orte“ vor. Nach einem kompakten Überblick über Vor- und Nachteile gängiger digitaler Gazetteers folgt ein interaktiver Teil. Hierzu laden wir die Teilnehmenden ein, in Arbeitsgruppen Ortsangaben zu sichten und anhand der entsprechenden Vorschläge strukturiert zu erheben. Gemeinsam wollen wir die Ergebnisse diskutieren und praxisnahe Lösungen ausloten, die dann auch in unterschiedlichste Projektstrukturen integriert werden können.

Ausführliche Informationen zum Minimaldatensatz, Tipps und Anleitungen finden sich auf dem Blog der AG.

GND-Forum Humanities@NFDI

Beginn 23.06.2026, 11:30 Uhr
Ende 24.06.2026, 12:30 Uhr
Wo Zentralmensa der Universität Göttingen, Clubraum 1&2, Platz der Göttinger Sieben 4, 37073 Göttingen

Zur Anmeldung geht es hier


Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) treffen sich zum GND-Forum Humanities@NFDI am 23./24. Juni in Göttingen. Zentrales Thema des Arbeitstreffens ist die Gemeinsame Normdatei (GND) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Die Gemeinsame Normdatei (GND) verbindet unterschiedliche Ressourcen, Datenbestände und Fachgemeinschaften. Vor diesem Hintergrund steht in Göttingen die Frage im Mittelpunkt, welchen Beitrag die GND – sowohl als Infrastruktur für Normdaten als auch als kooperative Organisationsstruktur – für den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den geisteswissenschaftlichen NFDI-Konsortien NFDI4Culture, NFDI4Memory, NFDI4Objects und Text+ leisten kann.

Anlass für diese Diskussion sind zum einen die für 2028 erwartete Neuausrichtung des NFDI-Förderprogramms, zum anderen die Frage, wie die in den Konsortien bereits entstandenen Erfahrungen, Werkzeuge und Vernetzungen im Umfeld der GND stärker konsortienübergreifend genutzt werden können.

Die Diskussion erfolgt aus drei Perspektiven:

  • Die Einbindung der GND in Tools und Services der Konsortien (Teil 1)
  • Unterschiedliche Sichtweisen auf ausgewählte Entitätstypen der GND (Teil 2)
  • Potenziale einer vertieften Zusammenarbeit der Konsortien auf Basis der GND (Teil 3)

Das Programm

Tag 1

  • 11:30 Uhr: Öffnung der Registrierung vor Ort
  • 12:30 Uhr: Begrüßung
  • 12:45 Uhr: Teil 1: Tools und Anwendungen mit GND-Bezug in 3 Durchgängen in 6 Runden: Constrainify. DANTE. entityXML. FactGrid. Federated Content Search (FCS). GND-Dokumentation. GNDplus. GND Reconciliation Service. Registry Text+. R:honovo. RISM. TextGrid. 
  • 14:30 Uhr: Pause
  • 15:00 Uhr: Teil 2: Entitäten-Fishbowl in 4 Gängen
    • Geografika
    • Sachbegriffe
    • Körperschaften
    • Werke
  • 17:50 Uhr: Ausblick auf Tag 2

Tag 2

  • 10:00 Uhr: Begrüßung
  • 10:15 Uhr: Teil 3: Das Zukunftspotenzial der GND als Lingua Franca in der Zusammenarbeit der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien (als Strategie Pow Wow) mit Christian Bracht (NFDI4Culture); José Calvo Tello (Text+), Jürgen Kett (GND), Katrin Moeller (NFDI4Memory), Regine Stein (NFDI) und Dirk Wintergrün (NFDI4Objects).
  • 12:00 Uhr: Wrap up
  • 12:30 Uhr: Veranstaltungsende

Zur Anmeldung und ausführlichen Informationen geht es hier

Recogito – Gemeinsames semantisches Annotieren im Browser

Anne Klammt
21.05.2026
13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/65184634702
Passwort: 9yC7.7

Recogito ist eine Webumgebung, mit der man in Texten und Bildern Orte, Personen und Ereignisse einfach semantisch auszeichnen kann. Die Dokumente können gemeinsam bearbeitet und Orte bereits während der Annotation auf Karten angezeigt werden. Die Annotationen können in einer Vielzahl von Formaten exportiert werden, um dann weitere Schritte in GIS, Gephi oder in digitalen Editionen vorzunehmen. Der Einstieg ist niedrigschwellig und jede:r kann sofort starten.

Recogito wurde 2018 mit dem DH Award ausgezeichnet und seitdem umfangreich weiterentwickelt.

Das Praxislabor 2026 auf einen Blick

 

Wer Was Wann Wo
Olaf Simons Wikibase konstruktiv nutzen, vom eigenen Projekt zur Kooperation

07.05.2026

20:00 – 21:30 Uhr
https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid
Anne Klammt Recogito – Gemeinsames semantisches Annotieren im Browser 21.05.2026

13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/65184634702
Meeting passcode: 9yC7.7
Tim Schubert, Sophie Döring, Felix Köther, Anne Purschwitz “Wer weiß schon wo?” – Eine Einführung zur Identifikation, Erfassung und Systematisierung von historischen Ortsdaten

11.06.2026

13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62989219561
Meeting passcode: =ap3dz
Katrin Moeller Historische Karten mit Qgis erstellen und publizieren. Digitaler Workshop

25.06.2026

13:00 – 15:00

https://us02web.zoom.us/j/8335618102

Benötigt wird das Programm QGIS; alle Dateien werden hier zwei Tage vor der Veranstaltung abrufbar sein

Werner Scheltjens Komplexe Workflows intuitiv gestalten: Einstieg in das Visual Programming Tool Orange Data Mining 09.07.2026

14:00 – 15:30 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62230998682
Meeting passcode: 7^RXgm
Stephanie Nitsche Schnittstellenabfragen bibliografischer Daten am Beispiel der SRU-Schnittstelle der Deutschen Nationalbibliothek 15.10.2026
14:15 – 15:45 Uhr
https://eu02web.zoom-x.de/j/68770262723?pwd=Zq3P6iTtAJLXd2zORtqghvbKRxJbyW.1
Meeting passcode: 240979
Daniel Erdmann, Denise Löwe Text Mining im Forschungsprozess: Von der digitalen Quelle zur historischen Textanalyse 29.10.2026

12:15 – 13:45 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/61720787464
Meeting passcode: 5?R53t
Michael Thoß IDOHIST: Digitale Dokumentation und Visualisierung raumbezogener Daten und damit verbundener Unsicherheiten 12.11.2026  
Moritz Friesenhausen, Wiebke Herr, Gregor Horstkemper, Laurin Liebetrau Recherchieren nach Fachliteratur und Forschungsdaten: KI-Tools und Fachinformations-Angebote im Vergleich

26.11.2026

10:30 – 12:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/66906998770
Meeting passcode: 5qzL#0
Gesche Wahlen, Anne Voigt, Marina Lemaire Wissen publizieren, vernetzen, teilen – digitale Enzyklopädien und Wissensportale in den historischen Disziplinen 03.12.2026
14:00 – 15:30 Uhr
Infos und Anmeldung: https://www.open-encyclopedia-system.org/oes-community/events/oes-workshop-praxislabor-2026.html

Wikibase konstruktiv nutzen – vom eigenen Projekt zur Kooperation

Olaf Simons
07.05.2026
20:00 – 21:30 Uhr
https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid

für die Dateneingabe ist ein vorher initialisiertes und mit Kontaktdaten ausgestattetes Klarnamen-Konto Voraussetzung, Sie können es per mail an: olaf.simons@pierre-marteau.com anlegen lassen

Wikibase-Instanzen zu starten, war noch nie so einfach wie heute. Dank der Angebote von Wikimedia kann inzwischen praktisch jede*r mit eigenen Daten innerhalb weniger Minuten loslegen: Eine frische, kostenlos bereitgestellte Instanz ist schnell eingerichtet und bereit, Wissen strukturiert zu erfassen und miteinander zu vernetzen.

Doch das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Wer seine Daten lieber in ein bestehendes, global vernetztes System einbringen möchte, kann sie direkt in Wikidata integrieren. Für historische Datenbestände wiederum bietet sich FactGrid an, das gezielt für solche Anwendungsfälle entwickelt und gefördert wurde.

Alle drei Wege haben ihren eigenen Reiz – und ihre ganz spezifischen Herausforderungen. Eine eigene Wikibase-Instanz bietet maximale Freiheit: Strukturen lassen sich individuell gestalten, ohne Abstimmungsprozesse oder externe Vorgaben. In großen, kollaborativen Umgebungen hingegen ist Koordination unverzichtbar. Dafür eröffnen sich dort ganz andere Möglichkeiten der Modellierung und Vernetzung.

Unabhängig vom gewählten Ansatz gilt: Mit Wikibase lassen sich Dinge umsetzen, die in dieser Form mit klassischer Datenbanksoftware kaum oder nur sehr aufwendig realisierbar wären.

Dieser Kurs bietet einen praxisnahen Einstieg in die Welt von Wikibase. Er zeigt die wichtigsten Optionen, beleuchtet typische Herausforderungen und lädt dazu ein, selbst erste Schritte zu wagen.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Studierende und Forschende, die mit (historischen) Datenbeständen arbeiten und sich für Themen wie Wikibase, FactGrid, Knowledge Graphen oder NFDI4Memory interessieren.


Zur Praxislabor-Übersicht.

Das Praxislabor 2026 steht in den Startlöchern! 🚀

Auch 2026 heißt es wieder: ausprobieren, klicken, tüfteln. In bewährter Tradition lädt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands zum Praxislabor ein – mit jeder Menge Hands-on-Workshops rund um digitale Methoden in den Geschichtswissenschaften.

Worum geht’s? Ganz einfach: digitale Tools nicht nur kennenlernen, sondern wirklich anwenden. Hier ist Platz für alle, die Lust haben, historische Forschung mit digitalen Ansätzen zu verbinden. Das Praxislabor versteht sich als Spielwiese und Lernraum zugleich: Methoden ausprobieren, Tools testen, neue Entwicklungen entdecken.

Besonders im Fokus stehen diesmal niedrigschwellige Einstiegsangebote. Denn klar ist: Digitale Methoden verändern nicht nur unsere Werkzeuge, sondern auch die Art, wie wir forschen, fragen und denken. Damit der Zugang dazu nicht einer kleinen Expert:innenrunde vorbehalten bleibt, setzt das Praxislabor gezielt auf Grundlagen, Orientierung und den Abbau von Berührungsängsten.

Gerade Studierende und Einsteiger:innen profitieren davon: Sie bekommen einen Überblick im oft unübersichtlichen DH-Dschungel, lernen zentrale Begriffe kennen und können erste praktische Erfahrungen sammeln – auch ganz ohne Vorkenntnisse.

Das Ziel: Lust auf mehr machen, Sicherheit im Umgang mit digitalen Methoden vermitteln und langfristig die Digital Humanities fest in der Geschichtswissenschaft verankern.

Geplant sind zehn interaktive Online-Workshops à 90 Minuten – praxisnah, verständlich und mit viel Raum zum Ausprobieren und Nachfragen. Klingt gut?

Dann Augen offen halten – das Praxislabor 2026 kommt!

WerWasWannWo
Olaf SimonsWikibase konstruktiv nutzen, vom eigenen Projekt zur Kooperation

07.05.2026

20:00 – 21:30 Uhr
https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid
Anne KlammtRecogito – Gemeinsames semantisches Annotieren im Browser21.05.2026

13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/65184634702
Meeting passcode: 9yC7.7
Tim Schubert, Sophie Döring, Felix Köther, Anne Purschwitz“Wer weiß schon wo?” – Eine Einführung zur Identifikation, Erfassung und Systematisierung von historischen Ortsdaten

11.06.2026

13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62989219561
Meeting passcode: =ap3dz
Katrin MoellerHistorische Karten mit Qgis erstellen und publizieren. Digitaler Workshop25.06.2026
Werner ScheltjensKomplexe Workflows intuitiv gestalten: Einstieg in das Visual Programming Tool Orange Data Mining09.07.2026

14:00 – 15:30 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62230998682
Meeting passcode: 7^RXgm
Stephanie NitscheSchnittstellenabfragen bibliografischer Daten am Beispiel der SRU-Schnittstelle der Deutschen Nationalbibliothek15.10.2026
14:15 – 15:45 Uhr
https://eu02web.zoom-x.de/j/68770262723?pwd=Zq3P6iTtAJLXd2zORtqghvbKRxJbyW.1
Meeting passcode: 240979
Daniel Erdmann, Denise LöweText Mining im Forschungsprozess: Von der digitalen Quelle zur historischen Textanalyse29.10.2026

12:15 – 13:45 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/61720787464
Meeting passcode: 5?R53t
Michael ThoßIDOHIST: Digitale Dokumentation und Visualisierung raumbezogener Daten und damit verbundener Unsicherheiten12.11.2026
Moritz Friesenhausen, Wiebke Herr, Gregor Horstkemper, Laurin LiebetrauRecherchieren nach Fachliteratur und Forschungsdaten: KI-Tools und Fachinformations-Angebote im Vergleich

26.11.2026

10:30 – 12:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/66906998770
Meeting passcode: 5qzL#0
Gesche Wahlen, Anne Voigt, Marina LemaireWissen publizieren, vernetzen, teilen – digitale Enzyklopädien und Wissensportale in den historischen Disziplinen03.12.2026
14:00 – 15:30 Uhr
Infos und Anmeldung: https://www.open-encyclopedia-system.org/oes-community/events/oes-workshop-praxislabor-2026.html