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Applaus für die Gewinner:innen: Der Peter-Haber-Preises für Geschichtswissenschaft 2025

Beim Historikertag 2025 in Bonn wurde der Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft zum dritten Mal vergeben. Hier das Ergebnis der Jury- und Publikumsabstimmung.

Foto der Gewinner:innen des Peter-Haber-Preises 2026: Ann Lauren Osthof & Jenny Gabel (Platz 1), Fernanda Alvares Freire (Platz 2), Philipp Scheinert (Platz 3)
Foto: Dr. Felix Gräfenberg

Die Gewinnerinnen des Peter-Haber-Preises für Geschichtswissenschaft 2025 (von links nach rechts): Philipp Scheinert (Platz 3), Ann Lauren Osthof (zusammen mit Jenny Gabel: Platz 1), Fernanda Alvares Freire (Platz 2).

 Am 17. September war es soweit: Eine Vorauswahl von zehn Anwärter:innen auf den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2025 stellte sich der Jury und dem Publikumsvotum. Im prall gefüllten Senatssaal der Universität Bonn ging es darum, in fünfminütigen Pitches ein eigenes Poster vorzustellen, das während des Bonner Historikertags in einer Ausstellung präsentiert wurde. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer:innen und gratulieren den drei Erstplatzierten ganz herzlich! Hier das Ergebnis der Abstimmung.

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Peter-Haber-Preis 2025: Shortlist der zehn nominierten Poster

Beim Historikertag in Bonn wird der gemeinsam von der AG Digitale Geschichtswissenschaften, dem VHD und dem DHI Paris ausgelobte Peter-Haber-Preis für digitale Geschichte zum 3. Mal vergeben.

 

Aus einer Vorauswahl von zehn Kandidat:innen werden während der Preisveranstaltung drei herausragende Projekte prämiert, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaft leisten. Dafür präsentieren alle Kandidat:innen zunächst ihre Projekte mit einem visuell ansprechenden Poster und einem kurzen Pitch auf originelle Weise.

 

Daran anschließend erfolgt die Entscheidung über die Platzierungen per Jury- und Publikumsabstimmung, gefolgt von der feierlichen Preisverleihung. Der Preis ist für Platz 1 mit 500,- Euro, Platz 2 mit 300,- Euro und Platz 3 mit 200,- Euro dotiert.

 

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Ausschreibung: Posterausstellung und Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2025 [Update: Verlängerte Deadline bis 15.02.2025]

Die AG Digitale Geschichtswissenschaft, der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) vergeben seit 2021 den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Auch auf dem Historikertag in Bonn 2025 wird diese Tradition fortgesetzt. Prämiert werden drei herausragende Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaften leisten und sich über ein visuell ansprechendes Poster und einen Pitch originell präsentieren. Parallel dazu wird es eine allgemeine Posterausstellung zu digitalen Projekten in Bonn geben, für die man sich ebenfalls bewerben kann (siehe unten).

Der 1. Preis ist mit 500,- Euro, der 2. Platz mit 300,- Euro und der 3. Platz mit 200,- Euro dotiert.

Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert.

Einreichungsfrist: 15. Januar 2025 15. Februar 2025

Kontakt und Informationen: Christian Wachter (Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD), christian.wachter [at] uni-bielefeld.de

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Praxislabor 2024

Das Praxislabor wird von der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands angeboten. Die AG bündelt digitale Initiativen der historisch arbeitenden Disziplinen und versammelt eine Auswahl digitaler Ansätze und Methoden. Diese sollen im Rahmen des Praxislabors in bewährter Tradition in ihrer Breite nicht nur erfahrbar, sondern auch erlernbar werden. Daher verstehen wir uns als Angebot und Treffpunkt für Interessierte und Spezialist:innen zum Thema digitale Methoden und praktische Anwendungen in der Geschichtswissenschaft. Das Praxislabor schafft eine Plattform, um Tools praktisch zu erkunden, Projekte hinsichtlich ihrer digitalen Methoden und Ergebnisse kennenzulernen, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren.

Alle Veranstaltungen des Praxislabors 2024 finden in der Regel online statt. Zur Teilnahme, Voraussetzungen und Anmeldung finden Sie Informationen unter den detaillierten Beschreibungen der Angebote.

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Forschung gestalten und Publikationsfreiheit nutzen: Open-Access-Publizieren in den Geschichtswissenschaften (6.12.2024)

Linda Martin (Open-Access-Büro Berlin), Jesko Rücknagel (TIB Hannover)

Termin: 6.12.2024, 10:00-12:00 Uhr, online (Anmeldung siehe unten)

Beschreibung:

Wissenschaftliche Publikationen, ob in Form einer Monographie, eines Sammelbandbeitrages oder eines Artikels, dienen der Präsentation von Forschungsergebnissen und sind häufig eng mit dem Wunsch nach Erhöhung der eigenen Reputation verknüpft. Welche Rolle nimmt das Publizieren im Open Access – der Schaffung von freiem Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet – hierbei ein?

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Pur oder gemixt: Was bringt der KI-Boom für die geschichtswissenschaftliche Literaturrecherche?

Moritz Friesenhausen, Dr. Wiebke Herr, Gregor Horstkemper, Laurin Liebetrau (Bayerische Staatsbibliothek)

Termin: 14.11.2024, 09:30-12:30 Uhr, online (Anmeldung siehe unten)

Kaum sind die Recherchewerkzeuge des Fachinformationsdiensts Geschichtswissenschaft auf neue technische Grundlagen gestellt, schon stellt sich die Frage, welche Auswirkungen der KI-Boom für die Suche nach geschichtswissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten hat. Der Workshop wird Gelegenheit bieten, in einem ersten Schritt die Rechercheportale des FID mit ihrer Integration von Suchfunktionen und Dokumentzugriff auf ihrem aktuellen Entwicklungsstand näher kennenzulernen. Im zweiten Schritt sollen Potentiale und Grenzen von aktuellen KI-Tools für die Literaturrecherche ausgelotet werden.

Eine effiziente und umfassende Nutzung sowohl der FID-Services wie auch neuerer KI-Tools setzt gewisse Vorkenntnisse voraus, die im Workshop vermittelt und praktisch erprobt werden sollen. Im ersten Teil werden die FID-Rechercheangebote – historicumSEARCH, GNTUsearch, Deutsche Historische Bibliografie, recensio.regio – sowie das ab September 2024 runderneuerte Datenbank-Infosystem DBIS unter die Lupe genommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Informationen aus erster Hand über den jeweiligen Projektstand, den inhaltlichen Zuschnitt der Datenbestände, die fachlich-systematische Erschließung sowie über Suchfunktionalitäten, Verfügbarkeitsanzeige und Exportmöglichkeiten für bibliographische Metadaten. Anschließend wird Gelegenheit geboten, die Erläuterungen durch konkrete Suchbeispiele zu vertiefen.

Im Zuge des KI-Booms ist eine ganze Reihe von Tools entwickelt worden, die versprechen, KI-Methoden für die Literaturrecherche nutzbar zu machen. Viele dieser Instrumente sind primär für Zielgruppen aus den Lebens-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften entwickelt worden. Im zweiten, eher explorativen Teil des Workshops wird eine Reihe dieser neuen Tools vorgestellt, wobei jeweils von konkreten Nutzungsszenarien für geschichtswissenschaftliche Fragestellungen ausgegangen wird. Auch hier wird anschließend Gelegenheit zur Erprobung ausgewählter Instrumente bestehen. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für eine Abschlussdiskussion, in der Stärken, Schwächen und Entwicklungspotentiale der gesamten Bandbreite der thematisierten Angebote abgewogen werden sollen.

Lernziele: Teilnehmende sollen nach der Einführung:

  • Grundlegende Funktionen der FID-Rechercheportale kennen und anwenden
  • Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung von KI-Tools für die Literaturrecherche kennen
  • Fundierte Entscheidungen für die Auswahl und Nutzung von Rechercheinstrumenten im Arbeitsalltag treffen

Adressat:innen: Studierende, Promovierende, Forschende allgemein

Registrierung:  Die Teilnehmendenzahl ist nicht begrenzt. Eine Anmeldung über fid-geschichte@bsb-muenchen.de wird bis spätestens 13.11.2024 erbeten.

Kontakt: Wiebke Herr, Gregor Horstkemper (fid-geschichte@bsb-muenchen.de)

Bildnachweis: Foto privat

ChatGPT und Co. in der Geschichtswissenschaft: eine Praxis-Einführung für Einsteiger:innen (28.6.2024)

Melanie Althage, Dr. Martin Dröge, Dr. Anna Faust (Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Mareike König (DHI Paris)

Termin: 28.06.2024, 9:30-12:30 Uhr, online (Anmeldung siehe unten)

Beschreibung: Mit dem Launch von ChatGPT Ende 2022 ist ein regelrechter Hype um Large Language Modelle (LLM) und Generative Künstliche Intelligenz (GenAI) entstanden. Fast jede und jeder dürfte mittlerweile auch in der Wissenschaft eines der Tools ausprobiert haben, vielleicht ja mit mäßigem Erfolg. Denn trotz der vermeintlichen Einfachheit bei der Unterhaltung mit und der Verwendung von Chatbots sind einige grundsätzliche Dinge bei der Anwendung zu beachten. Diese reichen von technischen Grundlagen der GenAI und deren inhärenten Einschränkungen wie Bias der Trainingsdaten, Halluzinationen, ethische und rechtliche Fragen über effektives Prompting bis hin zu konkreten Einsatzmöglichkeiten und -grenzen im Forschungsalltag.

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Wissenschaft via WordPress: Bloggend forschen mit de.hypotheses (19.09.2024)

Dr. Ulrike Stockhausen (Max Weber Stiftung), Loïc Oberdorfer (DHI Paris)

Termin: 19.09.2024, 10:15-13:15 Uhr, online

Beschreibung:

Welche Möglichkeiten bietet ein Wissenschaftsblog, um die eigenen Forschungsprozesse und -erkenntnisse mit Interessierten zu teilen? Welchen Mehrwert bringt ein Blog für die Sichtbarkeit und die Vernetzung mit anderen Forschenden? Und vor allem, wie geht das eigentlich: ein Wissenschaftsblog betreiben?

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Accessible Public History: Digitale Sammlungen mit CollectionBuilder selbst erstellen (15.10.2024)

Dr. Moritz Mähr, Nico Görlich, Moritz Twente, Cristina Wildisen-Münch (Universität Basel)

Termin: 15.10.2024, 10:00-13:00 Uhr, online

Beschreibung:

In diesem Online-Workshop lernen die Teilnehmer:innen CollectionBuilder kennen. CollectionBuilder ist eine benutzerfreundliche Open Source-Software zur einfachen Erstellung und Verwaltung von digitalen Sammlungen und Ausstellungen. Mit seinem minimalistischen Ansatz demokratisiert CollectionBuilder Public History. Es gibt Forscher:innen, akademischen und GLAM-Institutionen die Möglichkeit, eine übersichtliche Website zur Vermittlung digitaler Ressourcen zu erstellen und zu pflegen, ohne über umfangreiche technische Kenntnisse oder eine entsprechende Infrastruktur verfügen zu müssen.

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Wiederholungstudien mit stylo-ah-online (16.10.2024)

Prof. Dr. Charlotte Schubert (Universität Leipzig), Dr. Hannes Kahl (Universität Trier)

Termin: 16.10.2024, 10:00-16:00 Uhr, online

Beschreibung:

Textanalyse, zu welchem Zweck diese auch immer durchgeführt wird, sollte sich reproduzieren lassen. Der Workshop befasst sich damit, wie Studien angelegt sein müssen, um diesem allgemeinen Anspruch zu genügen. Dabei wird eine Software-Umgebung eingeführt, die es leicht macht dokumentierten Code für Analysen zu konfigurieren und die Studien durchzuführen. Der Workshop zeigt die Möglichkeiten und Notwendigkeiten des allgemeinen Prozesses und der speziellen Anwendung auf.

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