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Praxislabor 2025 auf dem Historikertag in Bonn

Das Praxislabor wird von der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands angeboten. Die AG bündelt digitale Initiativen der historisch arbeitenden Disziplinen und versammelt eine Auswahl digitaler Ansätze und Methoden. Diese sollen im Rahmen des Praxislabors in bewährter Tradition in ihrer Breite nicht nur erfahrbar, sondern auch erlernbar werden. Daher verstehen wir uns als Angebot und Treffpunkt für Interessierte und Spezialist:innen zum Thema digitale Methoden und praktische Anwendungen in der Geschichtswissenschaft. Das Praxislabor schafft eine Plattform, um Tools praktisch zu erkunden, Projekte hinsichtlich ihrer digitalen Methoden und Ergebnisse kennenzulernen, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren.

Programm

16.09.2025 – 14:00-15:40
„Was steckt drin? Daten und Metadaten zum Anfassen“ (Corinna Berg / Ksenia Stanicka-Brzezicka)
https://digigw.hypotheses.org/6357

16.09.2025 – 16:00-17:40
„Wissen im Film festhalten. Historische Arbeitstechniken dokumentieren, bewahren und teilen.“ (Ellen Bömler / Konrad Gutkowski / Lisa Maubach)
https://digigw.hypotheses.org/6383

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Umfrage zur Verwendung von Thesauri/kontrolliertem Vokabular im Fach Jüdische Geschichte

In Vorbereitung des Workshop „Thesaurus als Bedarf und Herausforderung für das Fach Jüdische Geschichte“ , der am 3. Juni in Halle (Saale) stattfinden wird, haben wir eine kleine Umfrage zu Erfahrungen mit Thesauri / kontrollierten Vokabularen im Fach Jüdische Geschichte erstellt. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme bis zum 26. Mai. Die Ergebnisse der Umfrage werden während des Workshops vorgestellt.

Zur Umfrage, die nur wenige Minuten dauert, geht es hier: https://portal-jgo.limesurvey.net/324639?lang=de-easy

Der gemeinsam vom Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dem Konsortium NFDI4Memory, dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ), dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) und dem Netzwerk „Jüdische Geschichte digital“ im Rahmen des Portals „Jüdische Geschichte online“ stattfindende Workshop möchte vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen mit Annotationen in digitalen Projekten den Bedarf und die Realisierungsmöglichkeiten eines gemeinsamen Thesaurus für das Fach jüdische Geschichte diskutieren.

Eine Anmeldung zum Workshop ist noch bis Mitte Mai möglich: hinfo@geschichte.uni-halle.de

Call for Workshops für das Praxislabor zum Historikertag 2025, 16.-19.9.2025 in Bonn

Zum Historikertag 2025 organisiert  die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD in bewährter Tradition ein Praxislabor. Es besteht aus Hands-on-Workshops, die von Mitgliedern der Digital-History-Community durchgeführt werden und der digitalen Weiter- und Fortbildung in den historisch arbeitenden Disziplinen dienen. Dabei sollen neue Trends bei Software, Methoden und Ansätzen vermitteln werden. Angesprochen werden können allgemein Interessierte und/oder Spezialisten rund um Themen der digitalen Geschichtswissenschaft, Quellenverarbeitung und -präsentation. Das Praxislabor möchte eine Plattform sein, um Tools praktisch zu erkunden bzw. Methoden hinsichtlich ihrer Anwendung und Analysefähigkeit kennenzulernen.

Es steht ein Raum für max. 40 Teilnehmende mit Beamer und jeweils einem Zeitslot im Umfang von 100 Minuten zur Verfügung. Die Workshops werden von Dienstag (16.9.25) bis einschließlich Donnerstag (18.9.25) stattfinden.

Interessent*innen, die einen solchen Workshop anbieten möchten, können sich bis zum 18.05.2025 bewerben.

Reichen Sie für Ihre Bewerbung über dieses Formular ein!

Call: NFDI4Memory Summer School “Linking Data| Linking Communities”

Der aktuelle Call für die NFDI4Memory Summer School richtet sich explizit an Masterstudierende, Promovierende und Projektmitarbeitende mit einem Schwerpunkt in Digital History oder Digital Humanities. Alle Informationen zur Summer School, die vom 10. bis 12. September 2025 am Herder-Institut stattfinden wird, gibt es hier. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis einschließlich 14. März 2025.

Deadline-Verlängerung auf den 15.02.2025: Posterausstellung und Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2025

Die AG Digitale Geschichtswissenschaft, der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) vergeben seit 2021 den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Auch auf dem Historikertag in Bonn 2025 wird diese Tradition fortgesetzt. Prämiert werden drei herausragende Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaften leisten und sich über ein visuell ansprechendes Poster und einen Pitch originell präsentieren. Parallel dazu wird es eine allgemeine Posterausstellung zu digitalen Projekten in Bonn geben, für die man sich ebenfalls bewerben kann (siehe unten).

Der 1. Preis ist mit 500,- Euro, der 2. Platz mit 300,- Euro und der 3. Platz mit 200,- Euro dotiert.

Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert.

Die Einreichungsfrist (ursprünglich: 15. Januar 20225) endet am 15. Februar 2025

Den ausführlichen Ausschreibungstext finden Sie hier.

Kontakt und Informationen: Christian Wachter (Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD), christian.wachter [at] uni-bielefeld.de

Registrierung für die DHd 2025 geöffnet

„Under Construction. Geisteswissenschaften und Data Humanities“ – unter diesem Motto versammelt sich die Community der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum vom 3. bis 7. März in Bielefeld. Ab sofort ist die Anmeldung für das vielseitige Workshop- und Tagungsprogramm geöffnet. Alle wichtigen Informationen sowie den Anmeldelink sind auf der Registrierungsseite zu finden.

Ebenfalls online ist die Liste der angenommenen Beiträge sowie eine praktische Übersicht zu Unterkünften in Bielefeld. Für einige Hotels stehen Zimmerkontingente bereit, die bis Januar/Februar verfügbar sind. Details dazu gibt es hier.

Ausschreibung: Posterausstellung und Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2025 [Update: Verlängerte Deadline bis 15.02.2025]

Die AG Digitale Geschichtswissenschaft, der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) vergeben seit 2021 den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Auch auf dem Historikertag in Bonn 2025 wird diese Tradition fortgesetzt. Prämiert werden drei herausragende Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaften leisten und sich über ein visuell ansprechendes Poster und einen Pitch originell präsentieren. Parallel dazu wird es eine allgemeine Posterausstellung zu digitalen Projekten in Bonn geben, für die man sich ebenfalls bewerben kann (siehe unten).

Der 1. Preis ist mit 500,- Euro, der 2. Platz mit 300,- Euro und der 3. Platz mit 200,- Euro dotiert.

Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert.

Einreichungsfrist: 15. Januar 2025 15. Februar 2025

Kontakt und Informationen: Christian Wachter (Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD), christian.wachter [at] uni-bielefeld.de

„Ausschreibung: Posterausstellung und Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2025 [Update: Verlängerte Deadline bis 15.02.2025]“ weiterlesen

Salzburg ist neuer Ausrichtungsort der Digital History-Tagung 2026

Christian Wachter, der Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, verkündete in der Eröffnungssitzung der Tagung Digital History und Citizen Science. Digitale Methoden und neue Erkenntnisse zwischen digitaler Quellenerschließung, Forschung und Bürgerwissenschaften in Halle den neuen Veranstaltungsort für die nächste Tagung in der AG-Reihe. 2026 wird die DH-Community in Salzburg an der PLUS zu Gast sein! Das Auswahl-Kommitee der AG gab den Zuschlag einem Team aus dem Fachbereich Geschichte. Christina Antenhofer, Laurence Cole, Karoline Döring, Peter Färberböck, Christoph Kühberger und Robert Obermair haben sich mit einem Konzept zum Thema Digital History – Doing Cultural Heritage erfolgreich beworben. An der PLUS hat die Forschung zur materiellen Kultur in Verbindung mit digitalen Zugängen eine lange Tradition. Entsprechend will die Tagung in Salzburg digitale Zugänge zum kulturellen Erbe ins Zentrum stellen und diese in eine breite Diskussion des „Doing Cultural Heritage“ einbinden. Denn während digitale Zugänge in den Geschichtswissenschaften vor allem im Bereich der digitalen Editionen und Textverarbeitung in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erhalten haben, ist die Diskussion im Feld der digitalen Zugänge zu materiellen Quellen und zum breiten Feld des kulturellen Erbes vergleichsweise weniger artikuliert. Salzburg hat neben der Universität eine breite Landschaft an Museen, Archiven, Institutionen des Kulturerbes und Gedächtnisinitiativen. Gerade diese Kulturinstitutionen durchlaufen tiefgreifende Wandlungsprozesse durch die Digitalisierung, die neben rein praktischen Implikationen auch theoretische Reflexionen erfordern. In Salzburg sollen daher zu den drei großen Themenfeldern Erfassen, Vermitteln und Erinnern alle am Kulturerbe Arbeitenden miteinander ins produktive Gespräch kommen.


Abb.: Andreas Stiasny, Festung Hohensalzburg, CC BY-SA 4.0, Wikimedia 

“5 Fragen – 1 Antwort”: Call for Contributions für den multimodalen Sammelband “From Global to Local? Digitale Methoden in den Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum: Ein Triptychon“

Die Herausgeber*innen des Sammelbands “From Global to Local? Digitale Methoden in den Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum: Ein Triptychon“ haben im März bereits einen Call for Abstracts veröffentlicht. Nun werden von der Community Beiträge für den Sammelbandteil IN EIGENEN WORTEN erbeten. Einreichungsfrist: 30. September 2024.

Im geplanten Band soll kritisch hinterfragt werden, welche Implikationen die wechselvollen Entwicklungsgänge der Digital und Computational Humanities im deutschsprachigen Raum für das disziplinäre Selbstverständnis der Geistes- und Kulturwissenschaften mit sich gebracht haben und welche epistemischen Versprechen digitale Methoden zeitigen. Ebenfalls wird gefragt, inwieweit die transformativen Potenziale des Computereinsatzes in den Geisteswissenschaften für die aktuelle Forschungslandschaft, aber auch die breite Öffentlichkeit, bereits ausgeschöpft werden. Über allem schwebt die Frage nach der Zukunft und Einheit der DH, die eng verwoben ist mit Herausforderungen der Curriculargestaltung und der akademischen Selbstorganisation. Der Fokus der Betrachtung soll auf dem deutschsprachigen Raum liegen und der Nachzeichnung lokal verorteter wie internationaler Geschichte(n) und Ausprägungen der digitalen Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum multiperspektivisch und multimodal Raum geben.

Neben den Teilen BE-FORSCHEN und ARTEFAKTE soll der Teil IN EIGENEN WORTEN audio(visuelle) Formate enthalten, weswegen zum laufenden Call for Contributions kurze Audiobeiträge (deutsch oder englisch) eingereicht werden können. Dabei soll EINE der folgenden Fragen beantwortet werden: 

  1. Wo verorten Sie DH für das disziplinäre Verständnis der geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächer? | What is the contribution of DH to the self-understanding of Humanities disciplines?
  2. Sind die transformativen Potenziale des Computereinsatzes bereits ausgeschöpft? | Are the transformative potentials of computer use for the Humanities already exhausted?
  3. Welche nationalen Eigenheiten prägen die DH im deutschsprachigen Raum und gibt es eine eigenständige “kontinentale” Traditionslinie? | Which national specificities characterize DH in the German-speaking area and is there something like a continental tradition of DH?
  4. Welche Stimmen sind im big tent der DH unterrepräsentiert? | What voices are underrepresented under the DH big tent?
  5. Wo sollen die DH in 10 Jahren stehen? | Where do you see DH 10 years from now?

Weitere Informationen zum Call for Contributions sowie zum Sammelband sind auf dem DHd-Blog zu finden.

Digital Academy 2024: Language Models in Digital Humanities Research (Open Space Day)

Open to all! Our Open Space Day (via Zoom), as part of the Digital Academy 2024: ‘Language Models in Digital Humanities Research’ – 5 September 2024.

The Digital Academy invites you to exchange ideas about data-driven research and digital working techniques. This year’s Digital Academy is dedicated to assessing the implementation of language models in the Digital Humanities. Within the last few years, we have seen technology rapidly change and develop, which has led to remarkable performance and advancements in diverse areas. We want to explore the potential that emerges with the usage of language models and at the same time discuss how to deal with challenges and critically assess how computational methods and interdisciplinary settings may affect traditional work processes in the humanities.

As part of this annual event, we invite you to take part in the Open Space Day on the 5th of September 2024 via zoom. In an interview setting, Tobias Hodel, Mareike Schumacher and Barbara McGillivray will give insights to how they experience working with language models in this field.

Zoom link: https://uni-bielefeld.zoom-x.de/j/64240428305?pwd=FCvgareYIbx8DfrRRneeZgH9ZmALuC.1 

Meeting-ID: 642 4042 8305
Password: 946311

Program of the Open Space Day:

  1. September, 2024; all times in CEST

10.00 – 10.30 am: Welcome

10.30 – 12.00 pm: Talking to an expert & discussion I: Tobias Hodel (University of Bern)

12.00 – 01.30 pm: Lunch break

01.30 – 03.00 pm: Talking to an expert & discussion II: Mareike Schumacher (University of Regensburg)

03.00 – 04.00 pm: Coffee break

04.00 – 05.30 pm: Talking to an expert & discussion III: Barbara McGillivray (King’s College London)