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GND-Forum Humanities@NFDI

Ein spannendes, abwechslungsreiches und klar interaktives Programm erwartet Sie auf dem GND-Forum Humanities@NFDI am 23. und 24. Juni in der schönen Universitätsstadt Göttingen!

Vernetzung GND und NFDI@Humanities

Die Gemeinsame Normdatei (GND) ist das führende kontrollierte Vokabular der Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum. 10 Millionen Normdaten zu Personen, Organisationen, Geografika, Sachbegriffen, Werken und Konferenzen alle vereint unter einem Dach. Die Nutzung der persistenten Identifier macht Ihre Forschungsdaten und Metadaten zu Ihren Publikationen, Sammlungen und anderen Ressourcen sichtbarer im Netz und stellt im Sinne von Linked Data Verbindungen zu anderen Ressourcen her. Daher empfehlen auch alle NFDI-Konsortien der Humanities die Nutzung der GND nicht zuletzt im Sinne der FAIR DATA Principles. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie kann ich vorgehen, um die GND zu nutzen; passt die GND für meine Bedarfe oder wie unterstützen die Konsortien mich bei der Verwendung der GND, dann ist das GND-Forum Humanities@NFDI genau der richtige Startpunkt für Ihre Recherche. Aber auch wenn Sie die GND schon kennen, dann erfahren Sie auf dem GND-Forum den aktuellesten Stand zu den Entwicklungen der GND Nutzung in den Konsortien und können sich aktiv mit Ihren Anregungen und Bedarfen in die Diskussion einbringen. Und sollten Sie zu der Gruppe gehören, die sich Gedanken machen, wie die jeweilige Infrastruktur der Humanities@NFDI noch besser miteinander verzahnt werden können, dann freuen wir uns auf Ihre Diskussionsbeiträge auf dem GND-Forum in Göttingen. 

Sie können sich noch kostenlos anmelden und Teil der lebendigen GND-Community @NFDI werden.

Diese drei Programmteile haben wir für Sie vorbereitet:

  • Teil 1: Der Parcours der Tools & Anwendungen: Welche Tools und Anwendungen stehen Ihnen zur Verfügung, wenn Sie mit der GND arbeiten wollen? Wir stellen Ihnen gleich ein ganzes Dutzend vor!
  • Teil 2: Der Entitätstypen Fischbowl: Welche Entätstypen bietet die GND und wie die Bedarfe der NFDI Community in das System integriert werden?
  • Teil 3: Das Strategie Pow Wow: Wie können die Humanities@NFDI die GND und die daran geknüpften Services als lingua Franca für sich optimal für eine übergreifende Infrastruktur nutzen?

Entnehmen Sie bitte Details zum Ablauf und den Mitwirkenden der Eventseite.

GND-Forum Humanities@NFDI

Beginn 23.06.2026, 11:30 Uhr
Ende 24.06.2026, 12:30 Uhr
Wo Zentralmensa der Universität Göttingen, Clubraum 1&2, Platz der Göttinger Sieben 4, 37073 Göttingen

Zur Anmeldung geht es hier


Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) treffen sich zum GND-Forum Humanities@NFDI am 23./24. Juni in Göttingen. Zentrales Thema des Arbeitstreffens ist die Gemeinsame Normdatei (GND) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Die Gemeinsame Normdatei (GND) verbindet unterschiedliche Ressourcen, Datenbestände und Fachgemeinschaften. Vor diesem Hintergrund steht in Göttingen die Frage im Mittelpunkt, welchen Beitrag die GND – sowohl als Infrastruktur für Normdaten als auch als kooperative Organisationsstruktur – für den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den geisteswissenschaftlichen NFDI-Konsortien NFDI4Culture, NFDI4Memory, NFDI4Objects und Text+ leisten kann.

Anlass für diese Diskussion sind zum einen die für 2028 erwartete Neuausrichtung des NFDI-Förderprogramms, zum anderen die Frage, wie die in den Konsortien bereits entstandenen Erfahrungen, Werkzeuge und Vernetzungen im Umfeld der GND stärker konsortienübergreifend genutzt werden können.

Die Diskussion erfolgt aus drei Perspektiven:

  • Die Einbindung der GND in Tools und Services der Konsortien (Teil 1)
  • Unterschiedliche Sichtweisen auf ausgewählte Entitätstypen der GND (Teil 2)
  • Potenziale einer vertieften Zusammenarbeit der Konsortien auf Basis der GND (Teil 3)

Das Programm

Tag 1

  • 11:30 Uhr: Öffnung der Registrierung vor Ort
  • 12:30 Uhr: Begrüßung
  • 12:45 Uhr: Teil 1: Tools und Anwendungen mit GND-Bezug in 3 Durchgängen in 6 Runden: Constrainify. DANTE. entityXML. FactGrid. Federated Content Search (FCS). GND-Dokumentation. GNDplus. GND Reconciliation Service. Registry Text+. R:honovo. RISM. TextGrid. 
  • 14:30 Uhr: Pause
  • 15:00 Uhr: Teil 2: Entitäten-Fishbowl in 4 Gängen
    • Geografika
    • Sachbegriffe
    • Körperschaften
    • Werke
  • 17:50 Uhr: Ausblick auf Tag 2

Tag 2

  • 10:00 Uhr: Begrüßung
  • 10:15 Uhr: Teil 3: Das Zukunftspotenzial der GND als Lingua Franca in der Zusammenarbeit der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien (als Strategie Pow Wow) mit Christian Bracht (NFDI4Culture); José Calvo Tello (Text+), Jürgen Kett (GND), Katrin Moeller (NFDI4Memory), Regine Stein (NFDI) und Dirk Wintergrün (NFDI4Objects).
  • 12:00 Uhr: Wrap up
  • 12:30 Uhr: Veranstaltungsende

Zur Anmeldung und ausführlichen Informationen geht es hier

Von genormten Daten und strukturierten Texte. Einstieg in die Quellenedition

Anna Menny, Daniel Burckhardt, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien

Termin: Donnerstag, 19.05.2022, 10:30-12:30

Beschreibung:

Die vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden realisierten Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte sind eines der größten digitalen Archive für Quellen zur deutsch-jüdischen Geschichte. Das Modellprojekt integriert gängige Standardformate wie MODS/METS (Digitalisate), TEI P5 (Textauszeichnung der Transkriptionen und Übersetzungen), DOI (persistente Adressierung) und GND-Beacon-Dateien für Normdaten und steht als Open-Source-Lösungen zur Nachnutzung bereit. Die Online-Quellenedition ist ein zentrales Modul des in Aufbau befindlichen Portals Jüdische Geschichte online, das gemeinsam mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam entwickelt wird. Erklärtes Ziel dieses Verbundvorhabens ist die Erweiterung um zusätzliche Editionen. Im Rahmen dieses Online-Workshops bieten wir eine Einführung in die Quellen-Auszeichnung in TEI P5 gemäß den Richtlinien des DTA-Basisformats (https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/). Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der Verknüpfung des Transkripts mit Normdaten. Der Praxisteil kann an einem digitalisierten Quellenauszug aus dem eigenen Forschungsbereich im Umfang von 1-2 Seiten erfolgen. Alternativ werden geeignete Digitalisate zur Verfügung gestellt. Teilnehmer*innen sollten sich vorab eine Probelizenz des Oxygen XML Editors herunterladen (https://www.oxygenxml.com/xml_editor/register.html?p=editor). Der Zoom-Link erfordert ein Passwort, das vorab verschickt wird.

Bitte beachten: Alle Informationen, Materialien, Aktualisierungen und Kontaktmöglichkeiten finden sie auf der Website:

https://juedische-geschichte-online.net/projekt/portal/2022/02/11/von-genormten-daten-und-strukturierten-texte-einstieg-in-die-quellenedition/

Kontakt:

info@juedische-geschichte-online.net

Darum geht es kurzgefasst: Edition, TEI, Normdaten

Vernetzung ortsbezogener historischer Daten im Internet

Vernetzung ortsbezogener historischer Daten im Internet. Neuer Service der Forschungsstelle für Personalschriften, Forschungsstelle für Personalschriften,
http://www.personalschriften.de/aktuelles/artikelansicht/details/vernetzung-ortsbezogener-historischer-daten-im-internet.html:

“Die Forschungsstelle für Personalschriften hat jetzt die Voraussetzung dafür geschaffen, dass andere Online-Datenbanken, die ortsbezogene historische Daten vorhalten, mit dem Thesaurus Locorum (THELO) und seinen frühneuzeitlichen Ortsnamen verlinkt werden können. Nach der erfolgreichen Vernetzung bio-bibliographischer Internet-Datenbanken via Gemeinsame Normdatei (GND) unternimmt die Forschungsstelle damit einen Vorstoß zur wünschenswerten topographischen Vernetzung historischer Daten im Internet.  „Vernetzung ortsbezogener historischer Daten im Internet“ weiterlesen